Seit einem Jahr leben wir in einer Welt mit Covid-19, Masken und Abstand. Museen und Galerien sind entweder komplett zu oder machen ihre Ausstellungen oder Besichtigungen online.

Neuerlich wurde ein Digitale Kunst-Collage auf Christie´s für 69 Millionen US-Dollar verkauft. Unsere Diskussionen über Kunst führen wir seit Anfang des Jahres im Clubhouse.

Braucht Kunst wirklich so viel Abstand? Oder liegt es schon in der Natur der Kunst, abstrahiert zu sein?

Mir ist oft aufgefallen, wie schwer sich viele Künstler damit tun, sich zu verändern. Man kommt nicht immer klar mit neuen Technologien und neuen Methoden. Und genau das ist aus meiner Sicht das aller wichtigste.

Künstler sind wie Wasser – unverändert vom Inhalt, fließen sie durch neue Wege und passen sich an, um das Ziel zu erreichen.

Digitale Kunst bietet uns absolut neue Dimensionen der Gestaltung und Selbstpräsentation.

Und sie bietet einen wichtigen Gedanken: Als Künstler sind wir ewige Novizen und fangen täglich von Null an.